das tägliche gedicht(aus eigener schlachtung)
das tägliche gedicht
meint eher als
täglich ein gedicht
täglich am gedicht.
pressestimmen
rolf persch las und sang. für die einen war der exzellente sprachkünstler
und extrovertierte selbstdarsteller eine zumutung, für die anderen hochgradig
faszinierend.
kölner stadtanzeiger
von pseudopoetischer hochstapelei und lyrischem tiefseefischen ist persch
weit entfernt und mit leichter feder dichtet er sich vom banalen zum existentiellen.
düsseldorfer illustrierte
skurril, einfallsreich und immer wieder überraschend sind die texte des
autors rolf persch. auch nicht zu verachten ist es, diese literatur
aus dem performanceerprobten mund ihres schöpfers zu vernehmen.
kölner stadtanzeiger
seine gedichte sind kurz. herkömmliche lyrische bilder vermeidet er wie
die pest. und wenn er mal von kühen und weiden spricht, dann erwähnt er
auch die elektrischen weidezäune.
die glocke
von rolf persch war etwas wie witz zu hören, wie literatur, etwas gutes
womöglich; aber das publikum mochte ihn nicht, hörte sowieso kaum zu und
kanzelte ihn ab: "go west!"
berliner
zeitung
perschs lyrik ist intelligent, hintersinnig und kurzatmig. raffiniert
spielt der 56-jährige mit dem klang der worte, die er genussvoll abschmeckt,
und mit der bedeutung von sprache.
der behände wechsel zwischen beiden ebenen zeigt, wie sprache funktioniert
und welch sinnliches element sie ist. im übrigen wird viel gelacht bei
solchen lesungen.
kölnische rundschau